Monika Stein (parteilos)

FREIBURG KANN MEHR – Gerechte Bildung, Räume zur Entfaltung und echte Beteiligung für junge Menschen

Mein Name ist Monika Stein, ich trete am 26. April 2026 bei der OB-Wahl in Freiburg an. Ich bin Freiburgerin, habe an der Pädagogischen Hochschule studiert und habe dann 24 Jahre lang als Haupt- und Werkrealschullehrerin gearbeitet. Seit 5 Jahren bin ich Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Baden-Württemberg, der Gewerkschaft für alle, die in Bildungsbereichen arbeiten. Bringt euch ein, denn Kommunalpolitik betrifft euch ganz direkt! Wie ist eure Schule ausgestattet, wie lange fahren Busse am Abend, gibt es Räume, in denen ihr chillen könnt, ohne etwas bezahlen zu müssen – all das wird auch bei dieser Wahl entschieden! Ich finde: In einer Stadt, in der so viele junge Menschen leben, sollten diese auch besonders mitbestimmen dürfen! Bei dieser Wahl dürft ihr ab 16 Jahren wählen gehen – nutzt das bitte und geht wählen!

Gerechte Bildung – während der Schulzeit und bei der Berufsfindung unterstützen

Jedes Kind und jede*r Jugendliche in Freiburg soll einen Schulabschluss erreichen und damit gut ins selbstständige Leben starten können. Das wäre mein Ziel als Oberbürgermeisterin. Ich war lange Lehrerin, zuletzt an der Karlschule. Deshalb will ich schon früh ansetzen und dafür sorgen, dass alle eine faire Chance haben. Dafür will ich die Startchancen-Schulen stärken, will Familien unterstützen, zum Beispiel dadurch, dass die Familien, die nicht sehr viel Geld haben, weniger Kita-Gebühren bezahlen. Außerdem will ich Bildungslotsen, die bis zum Schulabschluss als Ansprechperson für Schüler*innen da sind und sie einzeln unterstützen können. Wer nach der Schule eine Ausbildung macht, steht auch vor vielen Herausforderungen: Man muss sich erst mal zurechtfinden und sucht oft eine eigene Wohnung. Deshalb will ich ein Azubiwerk anstoßen, das euch bei verschiedenen Fragen unterstützt und für bezahlbare Zimmer, z. B. in Azubiwohnheimen, sorgt.

Weil ihr am besten wisst, was ihr braucht – Kinder- und Jugendbeteiligung ausbauen

Wir brauchen mehr junge Menschen in der Politik. Ich will eure Perspektiven bei Entscheidungen einbringen, die euch am allermeisten betreffen. Deswegen will ich die Möglichkeiten für euch, in der Politik mitzureden, weiter verbessern und vor allem dafür sorgen, dass Vorschläge von Jugendlichen auch wirklich umgesetzt werden. Dazu unterstütze ich bereits existierende Formate wie den Schülerrat, SpeakUp, das Jugendforum und den 8er-Rat und will die Wiedereinführung eines Jugendgemeinderates prüfen. Besonders in die Quartiere, bei euch vor Ort, will ich meinen Fokus legen, mit einem unkomplizierten Budget für kleine Maßnahmen vor Ort und einer Stadtteilkümmerperson in der Verwaltung. Als erste Frau als Oberbürgermeisterin in Freiburg sind mir dabei die Perspektiven von Mädchen und jungen Frauen wichtig – bringt euch gerne ein. Ich freue mich, hierzu auch direkt mit euch ins Gespräch zu kommen, also
kommt gerne auf mich zu! 

Kinder und Jugendliche brauchen Räume und Plätze

Der öffentliche Raum wie z. B. Parks, Freiflächen und Sportflächen muss zu einem Ort werden, an dem Kinder und Jugendliche gerne Zeit verbringen. Deswegen will ich insbesondere in den Quartieren mehr öffentliche Plätze schaffen, an denen man chillen kann, ohne Geld ausgeben zu müssen. Ich will zum Beispiel dafür sorgen, dass man die Sportplätze vor Schulen auch außerhalb der Schulzeiten nutzen kann. Außerdem möchte ich Kultur und Musik in den öffentlichen Raum bringen. Der Besuch von Konzerten, Kunst und Theater darf nicht vom Geldbeutel abhängen. Deswegen unterstütze ich Events wie „Freiburg stimmt ein“, öffentliche Kunstausstellungen und Raves und will dafür sorgen, dass Nacht- und Subkultur in Freiburg mehr Platz kriegt – auch gute Clubs sind wichtig für eine Stadt. Besonders einsetzen möchte ich mich für queere Jugendliche, zum Beispiel mit dem queeren Jugendzentrum. Und ich will dafür sorgen, dass ihr euch sicher fühlt, wenn ihr abends draußen seid. Deswegen möchte ich Straßen, die bisher nachts schlecht beleuchtet sind, mit mehr Straßenlaternen ausstatten und die Straßenbahnen auch unter der Woche nachts fahren lassen, damit ihr sicher nach Hause kommt. All das möchte ich bereits bei der Planung von neuen Stadtteilen wie Dietenbach miteinbeziehen.

Mehr tun gegen Armut bei Kindern und Jugendlichen

Das Leben in Freiburg ist aktuell leider teuer. Das liegt vor allem an den teuren Mieten. Das muss sich ändern. Ich setze mich gegen Armut ein und möchte Familien und Jugendliche durch sozialen Wohnungsbau dabei unterstützen, dass alle sich das Leben in Freiburg leisten können. Ich will den Freiburg-Pass ausbauen und bekannter machen, damit mehr Menschen in Freiburg es sich leisten können, ins Schwimmbad, in die Stadtbibliothek oder ins Theater zu gehen. Ich will das Sozialticket verbilligen, damit alle Bus und Bahn fahren können, und dafür sorgen, dass man solche Angebote einfach und unbürokratisch bekommen kann.

Einfach und sicher unterwegs sein mit Bus, Bahn und Fahrrad

Freiburg ist eine Fuß- und Fahrradstadt. Gerade Kinder und Jugendliche (die (noch) keinen Führerschein haben) sind zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Roller unterwegs. Hier ist es wichtig, dass ihr sicher unterwegs seid. Insbesondere bei der Sicherheit auf eurem Schulweg gibt es noch Nachholbedarf. Deswegen will ich mithilfe von Schulstraßen und Schulzonen dafür sorgen, dass bei Schulanfang und -ende nicht so viele Autos direkt an der Schule fahren. Die Verkehrssicherheit möchte ich ebenfalls erhöhen, indem die Straße vor der Uni an der Rempartstraße autofrei wird und wir als Stadt mehr Straßen mit Tempo 30 einführen, damit weniger Unfälle passieren. Außerdem möchte ich dafür sorgen, dass allen Menschen überall ausreichend Fahrradabstellmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Busse möchte ich ausbauen, damit ihr auch gut angebunden seid, wenn ihr nicht in der Stadt oder in der Nähe einer Straßenbahnhaltestelle wohnt.

Klima schützen und Freiburg an die Hitze anpassen

Insbesondere die jüngere Generation wird mit den Folgen des Klimawandels zu kämpfen haben, auch hier in Freiburg. Deshalb will ich einerseits das Klima schützen, zum Beispiel mit Solar auf jedem Gebäude der Stadt, und indem wir versuchen, weniger ganz neu zu bauen und stattdessen die Häuser, die es schon gibt, auszubauen. Schulen und Sporthallen sollen so saniert werden, dass es angenehmer ist, sich darin aufzuhalten, und weniger Energie verbraucht wird. Unter anderem dadurch will ich erreichen, dass wir unser Ziel, in Freiburg 2035 klimaneutral zu sein, erreichen. Wenn es immer heißer wird, brauchen wir mehr kühle, schattige und grüne Gebiete, die für alle zugänglich sind. Durch mehr Bäume, weniger Asphalt, mehr Trinkbrunnen und Orte mit Wasser in der Stadt sorgen wir dafür, dass man gut in Freiburg unterwegs sein kann, auch bei großer Hitze. Durch solche Maßnahmen schützen wir vor allem die Gesundheit von Menschen, aber auch Tiere und Pflanzen.

Für euch zur Info:

Ich bin in keiner Partei und trete als unabhängige Kandidatin an. Aber ich erhalte Unterstützung von einem grün-links-progressiven Bündnis. Zu den Unterstützer*innen aus dem Gemeinderat zählen die Grünen, die Linke Liste, die Grüne Alternative Freiburg, Urbanes Freiburg, die Unabhängigen Frauen, Volt und die Liste für Teilhabe und Inklusion.

infobox

Steckbrief von Monika:

  • Name:
    Monika Stein
  • Alter:
    55
  • Lieblingsfach:
    Geschichte 
  • Mein absoluter Lebens-Soundtrack:
    Schrei nach Liebe von den Ärzten 
  • Mein größter Fail in letzter Zeit:
    Ich habe meine private Weihnachtspost zu spät verschickt 
  • Typischer Satz, den man von mir hört:
    Ich komm mit dem Rad. 
  • Dinge, die ich immer verliere:
    Handschuhe 
  • Serienfigur, die mir verdächtig ähnlich ist:
    Lisa Simpson

Welche Freiburger Parteien unterstützen die Kandidatur?

  • Die Grünen
  • Linke Liste-Solidarische Stadt
  • Die Linke
  • Die Unabhängigen Frauen Freiburg
  • Urbanes Freiburg
  • Liste Inklusion und Teilhabe
  • Grüne Alternative Freiburg
  • Volt