Freiburg Lebenswert

Die ersten zehn Kandidat*innen auf der Liste

1. Wolf-Dieter Winkler (67, Diplom-Physiker, Umweltberater)
2. Karl-Heinz Krawczyk (57, Dachdeckermeister, Gebäudeenergieberater)
3. Ralf Schmidt (56, EDV-Kaufmann)
4. Ingrid Winkler (67, Kita-Leiterin i.R.)
5. Oliver Tappe (53, Rechtsanwalt)
6. Klaus-Ulrich Müller (59, Jurist)
7. Kerstin Langosch (60, Fachärztin Psychosomatische Medizin)
8. Marjella Spindler (72, Ärztin)
9. Michael Wirsching (76, Ärztlicher Direktor Psychosomatische Medizin Uniklinik Freiburg)
10. Christa Gronbach (66, Diplom-Pädagogin, Diplom-Sozialwirtin)

 

Die Top-Five Forderungen für Jugendliche

1. Bau des Westbad Außenbeckens, Bau einer neuen Eissporthalle mit zwei Eisflächen und Erhalt und Optimierung der Freiburger Sportflächen.
Begründung: In einer wachsenden Stadt, deren Wachstum FL kritisch sieht, aber das von einer Mehrheit in Stadtverwaltung und Gemeinderat gewünscht ist, muss das Freizeitangebot ebenfalls ausgeweitet werden.
FL hat sich daher seit seinem Einzug in den Gemeinderat im Jahr 2014 in allen Haushaltsberatungen dafür eingesetzt, dass das Freibecken des Westbads wieder in Betrieb genommen wird.
Der Eissport erfreut sich einer hohen Beliebtheit, weswegen FL einen Ersatz der maroden „Echte-Helden-Arena“ für dringend notwendig hält. Aufgrund der hohen Zahl an unterschiedlichen Nutzungen ist eine zweite Eisfläche wünschenswert. Auch der Bau einer neuen Eissporthalle wird von uns seit 2014 gefordert. Immerhin sind Westbad-Freibecken und Eishalle nun auf der Zielgeraden.
Die Neuordnung der Flächen der Freiburger Sportvereine muss endlich angegangen werden. In einer wachsenden Stadt ausgerechnet die Flächen des SV Solvay im sportflächenarmen Freiburger Norden zugunsten von Gewerbebetrieben aufzugeben, war für FL ein Schildbürgerstreich.

2. Erhalt der landwirtschaftlichen Flächen
Begründung: Freiburg kann sich nur zu rund 20 % von den landwirtschaftlichen Flächen der Region ernähren, was in einer Zeit zunehmender globaler Krisen ein massives Problem in der Zukunft sein kann. Zumal die landwirtschaftlichen Flächen weltweit wegen Dürren und Überschwemmungen zurückgehen. FL lehnt daher Baugebiete auf der „grünen Wiese“ wie Dietenbach, Zinklern, Zähringer Höhe oder Obergrün ab. Freiburg hat viele alternative Flächen wie Kleineschholz, Zähringen Nord, das Gelände der Echte-Helden-Arena nach deren Neubau, das Ganter- oder das Götz+Moriz-Areal, auf denen viele hundert Wohnungen gebaut werden könnten. Hinzu kommen für Nachverdichtung weitgehend unstrittige Quartiere wie das Lindenwäldle oder das neue Zentrum Landwasser. So gut wie nicht ausgeschöpft werden bisher kleinteilige Maßnahmen wie die Beseitigung des massiven Leerstands oder Umzugsanreize.

3. Erhalt von ökologisch wertvollen Flächen
Begründung: Ohne eine hohe Vielfalt in der Tier- und Pflanzenwelt kommt das Leben auf unserem Planeten aus dem ökologischen Gleichgewicht mit unabsehbaren negativen Folgen. Es muss daher alles getan werden, um hier vor Ort unseren Beitrag gegen das Artensterben zu liefern wie z.B. den Erhalt des Langmattenwäldchens.

4. Konsequente Umsetzung der Mobilitätswende
Begründung: Unsere Städte sind weitgehend lebensunfreundlich, weil dem Auto in den 60er und 70er Jahren absoluter Vorrang eingeräumt wurde. Ein Leben auf der Straße findet praktisch nicht statt, weil Autoverkehr und vor allem Autoparkflächen das Straßenbild massiv dominieren. Erfreulicherweise wurde bereits begonnen, die Vorschläge des Freiburger Fuß- und Radentscheides umzusetzen, weg vom Auto, hin zum Rad oder öffentlichen Verkehrsmitteln. Neben dem Ausbau des Schienenverkehrs muss ein flächendeckendes regionales Radnetz mit bevorrechtigten Radrouten erstellt werden. In der Stadt müssen Auto-Fahrspuren in Fahrradspuren umgewandelt werden, damit die Städte künftig wieder lebenswert werden.

5. Ausbau der regenerativen Energien
Begründung: Die katastrophalen Auswirkungen des Klimawandels lassen uns keine Wahl, wir müssen in kürzester Zeit unsere Energieversorgung von fossil auf erneuerbar umstellen. Jedes weitere Zögern verschlimmert die Auswirkungen in der Zukunft, die Zukunft vor allem der heutigen Kinder und Jugendlichen.

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