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Artikel

26.02.2016

Internationale Wochen gegen Rassismus 2016

respect!, das Netzwerk für kritische Bildungsarbeit, lädt zusammen mit zahlreichen KooperationspartnerInnen dazu ein, die Internationalen Wochen gegen Rassismus mit Vorträgen, Workshops, Theateraufführungen, Hörbar, Filmvorführungen, Lesungen sowie Stadtrundgängen zu zelebrieren.


Die vielseitigen Veranstaltungen vom 29. Februar bis 22. März 2016 behandeln unter anderem die Freiburger Kolonialgeschichte, bieten einen Undercover-Einblick in die aktuelle Naziszene, zeigen die Odyssee Geflüchteter im Kontext deutscher Abschiebepolitik auf und ermöglichen, sich in Workshops mit den eigenen Vorurteilen kritisch auseinander zu setzen.

Zum Veranstaltungsflyer: Initiates file downloadInternationale Wochen gegen Rassismus 2016

 

Programmübersicht:

Mo, 29. Februar, 19.30 Uhr

Vortrag: Der Rechtspopulismus und die Islamdebatte

mit Winfried Rust (iz3w), Ort: Volkshochschule, Rotteckring 12, Theatersaal

Rechtspopulistische Parteien und »Bürger«-Bewegungen haben den Islam zum Feindbild erkoren, um mit einem plumpen Freund-Feind-Denken auf Stimmenfang zu gehen.


Mi, 2. März, 19.30 Uhr

Film: Menschen mit Regisseur Grégory Darcy

Ort: Kommunales Kino, Urachstr. 40

»Manchmal haben wir das Gefühl, wir sind keine Menschen mehr«, sagt einer der 50 Männer, die im Flüchtlingsheim in Kernen, Baden-Württemberg leben und im Rahmen eines Filmprojektes von Grégory Darcy porträtiert werden.

 

Do, 3. März, 19.30 Uhr

Film + Diskussion: »Blut muss fließen« – Undercover unter Nazis

mit Regisseur Peter Ohlendorf und Interkultureller Verein FAIRburg e.V.,
Ort: Kommunales Kino, Urachstr. 40

Der Sänger grölt Gewaltparolen, Neonazis toben, die Arme gehen hoch zum Hitlergruß: Als der Journalist Thomas Kuban zum ersten Mal ein Neonazi-Konzert mit versteckter Kamera dreht, ermöglicht er Einblicke in eine Jugendszene, in die sich kaum ein Außenstehender wagt.

 

Fr, 4. März, 19.00 Uhr

Film + Diskussion: Roma Invasion IV »Die Grille & die Ameise«
Ort: Roma Büro Freiburg, Ensisheimer Str. 20

Seit Jahren fahren Roma-Jugendliche ins Sommercamp auf Usedom und drehen darüber einen Film. Im Roma Büro wird der Film von 2015 gezeigt und gemeinsam das Sommercamp 2016 diskutiert, das unter dem Motto steht »Wie wollen wir Roma, Sinti, deutsche und alle anderen Jugendlichen in 10, 20 Jahren miteinander leben?«

 

Fr, 4. März, 20.00 Uhr

Vortrag: Die Grenzen der Menschlichkeit – Blackbox Abschiebung

mit Miltiadis Oulios + Freiburger Forum aktiv gegen Ausgrenzung,
Ort: Stadttheater, Kleines Haus

Abschiebungen sind die hässliche Seite der Migrationspolitik. Und mit dem Steigen der Flüchtlingszahlen wird der Ruf nach Abschiebungen immer lauter. Miltiadis Oulios analysiert die deutsche Abschiebepolitik und lädt ein, über Alternativen zu diskutieren.

 

Sa, 5. März, 18.00 Uhr

Konzert: Vor der Sprache kommt der Ton – Before Language comes Sound

mit Roma Büro, United World College u. a., Ort wird noch bekannt gegeben

Ein bunter Musikabend mit verschiedenen Bands der Freiburger Jugendmigrationsszene, Jam Sessions und Open Stage.

 

So, 6. März, 14.30 – 16.30Uhr

Stadtrundgang mit Audioguide: Kolonialgeschichte hörbar machen

mit Martina Backes (iz3w) + Heiko Wegmann (freiburg postkolonial)

Treffpunkt: Treppe am Stadttheater

Über Jahrzehnte fanden in Freiburg koloniale Aktivitäten statt: Ob in der Forschung, in Ausstellungen und Völkerschauen, auf Tagungen und Veranstaltungen. Der Stadtrundgang führt an Orte dieses Geschehens.

 

Mo, 7. März, 20.30 Uhr

Vortrag: »Das Volk will Frieden!« Zur Kritik der Mahnwachen-Bewegung

mit Laura-Luise Hammel / Antifaschistische Initiative Freiburg, Ort: El Haso, Leopoldring 1

Anfang 2014 sorgte eine neue Bewegung mit ihrer Forderung nach »Frieden« für Aufsehen. KritikerInnen werfen der Mahnwachen- Bewegung Verschwörungsmythologie, Antisemitismus und die Bildung einer neurechten Querfront vor.

 

Di, 8. März, 19.00 – 21.00 Uhr

Workshop: Netzwerk für Demokratie und Courage
Ort: Uni Freiburg, KG IV, 5. Stock Soziologie, ÜR 1, kostenfrei

Vorstellung der NDC-Schulprojekttage gegen Diskriminierung, Rassismus und Neo-Nazis mit exemplarischer Durchführung von Methoden für LehrerInnen.

 

Mi, 9. März, 15.00 – 19.00 Uhr

Workshop: Islamophobie? Rassismus? Sexismus? Anti-Bias als Chance für einen diskriminierungsfreien Umgang mit komplexen Verhältnissen,
mit Karin Joggerst (Anti-Bias Forum) + Babek Saadati (RESPEKT e.V.),
Ort: Studierendenhaus, Belfortstr. 24, kostenfrei, Anmeldungen an: info@anti-bias-freiburg.de

2015 kamen eine Million Menschen nach Deutschland. Sie werden die Gesellschaft auf vielfältige Art und Weise verändern. Die heftig und polemisch geführten Debatten darüber zeigen, dass wir ein Bewusstsein für Diversität brauchen.

 

Mi, 9. März, 20.00 Uhr

Film: Blickwechsel – Sichtweisen auf deutsche Freiwillige
mit Zugvögel e.V., Ort: Uni KG I, Raum 1010, Eintritt frei

Jährlich reisen mehr als 3.000 junge Deutsche nach Afrika, um einen mehrmonatigen Freiwilligendienst zu absolvieren. Die Motivation der Reisenden sind verschieden. Was aber denken die BegleiterInnen vor Ort über das Kommen und Gehen der deutschen Freiwilligen?

 

 

Do, 10. März, 20.00 Uhr

Szenische Lesung: Die NSU Protokolle. Das dritte Prozessjahr
Ort: Stadttheater Freiburg, Kammerbühne

Seit Mai 2013 werden die Taten des selbsternannten »Nationalsozialistischen Untergrunds« vor dem Oberlandesgericht München verhandelt. In dieser dritten Folge von insgesamt vier werden die Protokolle des dritten Prozessjahres gelesen.

 

Fr, 11. März, 18.00 – 21.00 Uhr

Workshop: Einführung in Theorie und Geschichte des Antisemitismus
mit Anarchistischer Gruppe

Ort: Volkshochschule, Rotteckring 12, Raum 108, kostenfrei

Im Sommer 2014 kam es in ganz Europa zu einer Welle offen antisemitischer Manifestationen, Angriffen auf Synagogen und jüdischen Einrichtungen. Was kennzeichnet den modernen Antisemitismus? Und was können wir gegen ihn tun?

 

 

Sa, 12. März, 11.00 Uhr

Stadtrundgang: Odyssee durch Freiburg
mit Aktion Bleiberecht, Treffpunkt: Johanneskirche

Auf der Suche nach Asyl haben Geflüchtete meist einen langen und gefährlichen Weg auf sich genommen. Doch in Deutschland beginnt die nächste Odyssee.

 

Sa, 12. März, 14.00 Uhr

Demo: Für grenzenlose Menschenrechte!
Gegen Abschiebungen und die große Anti-Flüchtlingskoalition, Start: Johanneskirche

Das Freiburger Forum ruft mit vielen weiteren Initiativen dazu auf, für die Rechte aller Flüchtlinge auf die Straße zu gehen.

 

Sa, 12. März, 20.00 Uhr

Lesung + Performance: Blumen für Otello. Über die Verbrechen von Jena

mit Esther Dischereit & İpek İpekçioğlu

Ort: Peterhofkeller, Niemensstraße 10

Schüsse. Morde. In Serie. So klar, brutal und systematisch. Und eiskalt. Die Ermittlungsmaschinerie beginnt zu laufen – und scheitert. Einfühlsam beschreibt die deutsch-jüdische Schriftstellerin Esther Dischereit, was die Verbrechen des NSU bei den Hinterbliebenen angerichtet haben.

 

im Anschluss: Party mit DJane IPEK im Wheit Rabbit

 

So, 13. März, 11.00 Uhr

Podiumsdiskussion: Strukturelles Versagen im NSU-Komplex – Aktueller Stand der Aufklärung(sverweigerung)

mit Heike Kleffner (NSU-Ausschuss Referentin) und Antonia von der Behrens (Nebenklageanwältin) und Esther Dischereit, Ort: josfritzcafé, Spechtpassage

Seit vielen Jahren setzen sich die Referentinnen intensiv mit den Strukturen des NSU-Netzwerks und der Rolle von staatlichen Akteuren im NSU-Komplex auseinander und können über die konkreten Vorgänge im Bundestags-Untersuchungsausschuss und vor dem Oberlandesgericht in München präzise Auskunft geben.

 

So, 13. März, 20.30 Uhr

Lesung: Mein Weg vom Kongo nach Europa

mit Emmanuel Mbolela + Aktion Bleiberecht, Ort: josfritzcafé, Spechtpassage

Emmanuel Mbolela schreibt in seiner Autobiographie über seine politische Aktivitäten im Kongo und die staatliche Repression, die ihn in die Emigration zwingt. Er berichtet von der Gewalt und Ausbeutung während seiner Flucht. Quer durch die Sahara gelangt er bis nach Marokko, wo er eine Organisation kongolesischer Flüchtlinge mitbegründet.

 

Mo, 14. März, 9.40 – 11.10 Uhr

Schullesung: mit Emmanuel Mbolela am Deutsch-Französischen Gymnasium

 

Mo, 14. März, 17.00 – 20.00 Uhr

Workshop: Umgang mit Trans*- und Homofeindlichkeiten im pädagogischen Kontext

Ort: Büro FLUSS e.V, Lise-Meitner-Str. 12, kostenfrei,
Anmeldungen an: mail@fluss-freiburg.de

FLUSS analysiert aktuelle gesellschaftliche Diskurse zu Trans*- und Homofeindlichkeiten und beleuchtet den Umgang mit ihnen in der pädagogischen Arbeit. Dazu werden Methoden vorgestellt und Handlungsoptionen besprochen.

 

Mi, 16. März, 15.00 – 18.00 Uhr

Workshop: Empowerment-Training für jugendliche People of Color
mit Babek Saadati (RESPEKT e.V.), Ort: Walther-Rathenau-Gewerbeschule, Friedrichstr. 51, Raum 335 (2.OG), kostenfrei, Anmeldungen an: info@respekt-freiburg.org

Jugendliche ‚of Color‘ sind mit Vorurteilen und Rassismus konfrontiert. Der Workshop bietet ihnen Gelegenheit, sich in einem geschützten Raum über ihre Erfahrungen und Ansichten auszutauschen.

 

Do, 17. März, 10.00 Uhr

Schulkino + Filmgespräch: Wir sind jung. Wir sind stark.

Ort: Kommunales Kino, Urachstr. 40

Vor dem Hintergrund der Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen 1992 zeigt der Film eindringlich, wie eine Gesellschaft in einer lauen Sommernacht moralisch gegen die Wand fährt.

 

Do, 17. März, 19.00 Uhr

Workshop: »Positiver Rassismus?!?« – Ein Kinderspiel fürs Wir-Gefühl

Ort: Roma Büro Freiburg, Ensisheimer Str. 20

Ein ergebnisoffener und unideologischer Abend, der sich der Frage widmet, was wäre, wenn wir alle positiven Aspekte der Kulturkreise zusammenfügen würden?

 

Fr, 18. März, 18.00 – 20.00 Uhr

Vortrag: Migration und Behinderung

Ort: Arbeitskreis Behinderte an der Christuskirche – ABC, Maienstr. 2

Wie geht es Menschen, die vor dem Krieg in Deutschland Schutz suchen? Wie leben sie hier? Bekommen sie Unterstützung, wenn sie eine Behinderung haben? Und was können wir tun?

 

Fr, 18. März, 20.30 Uhr

Vortrag + Diskussion: Socialcenter4all
mit Anarchistischer Gruppe + Recht auf Stadt-Netzwerk,
Ort: Grether-Bewegungsraum, Adlerstr. 12

In Göttingen, Athen und Thessaloniki gibt es sie schon, in vielen anderen Städten versuchen Menschen, welche zu schaffen: Soziale Zentren für alle. Mit Vorträgen von AktivistInnen aus Göttingen, Frankfurt und Freiburg.

 

Sa, 19. März, 11.00 – 13.30 Uhr

Workshop: Socialcenter4all
mit Anarchistischer Gruppe + Recht auf Stadt-Netzwerk,
Ort: iz3w, Kronenstr. 16a, Hinterhaus

Wie können wir in Freiburg ein Soziales Zentrum für alle aufbauen?

 

Sa, 19. März, 14.00 – 17.00 Uhr

Stadtrundgang: Frauen auf der Flucht

mit Aktion Bleiberecht, Treffpunkt: Johanneskirche

Mindestens die Hälfte der mittlerweile über 60 Millionen Geflüchteten weltweit sind Frauen und Mädchen. ABR wird Probleme, denen Frauen auf der Flucht begegnen, bei einem Stadtrundgang genauer beleuchten.

 

So, 20. März, 14.00 Uhr

Hörbar: Der Bus von Rosa Parks mit Karoline-Kaspar-Schule,

Ort: Kommunales Kino, Urachstr. 40

1955 weigerte sich Rosa Parks in einem Bus in Montgomery in Alabama, aufzustehen, um einem weißen Mann Platz zu machen. Kinder der Karoline-Kaspar-Schule haben ein Hörstück über ihre Geschichte und über das »Nein« zu Ungerechtigkeit produziert.

 

So, 20. März, 15.30 Uhr

Kinderkino: Lola auf der Erbse
Ort: Kommunales Kino, Urachstr. 40

 

Spiel SC Freiburg – Karlsruher SC

Flyeraktion: Zeig Rassismus die Rote Karte!

mit Netzwerk für Gleichbehandlung / pro familia, Ort: Schwarzwaldstadion

 

Internationaler Tag gegen Rassismus

Mo, 21. März, 8.30 – 13.30 Uhr

Fußballturnier: »Freunde statt Fremde-Cup« mit SC Freiburg

Ort: Pestalozzi-Realschule, Staufener Str. 3

Der SC Freiburg organisiert zusammen mit der Pestalozzi-Realschule, Edith-Stein-Schule, Lessing-Realschule, Bildungs- und Beratungszentrum für Hörgeschädigte Stegen sowie Jugendteams aus Flüchtlingswohnheimen das bunte Fußballturnier »Freunde statt Fremde«.

 

Mo, 21. März, 15.00 – 17.45 Uhr

Workshop: Rassismus in unseren Köpfen?!
mit Babek Saadati (RESPEKT e.V.) + Karin Joggerst (Anti-Bias-Forum)

Ort: Volkshochschule, Rotteckring 12, Raum 108, kostenfrei

Wir alle reproduzieren Stereotype und rassistische Vorurteile – oftmals auf subtile und unbewusste Weise. Der Workshop richtet sich an Menschen, die bereit sind, sich selbstkritisch mit eigenen Sprachpraxen, Handlungs- und Denkweisen auseinander zu setzen.

 

Mo, 21. März, 19.00 Uhr

Hörbar: Das Sonnenblumenhaus
Ort: Café Capri, Gerberau 30

Im Hörspiel von Dan Thy Nguyen und Iraklis Panagiotopoulos über das Pogrom in Rostock-Lichtenhagen 1992 kommen die von den Ausschreitungen bedrohten Menschen aus dem Sonnenblumenhaus zu Wort.

 

Di, 22. März, 19.00 Uhr

Vernissage + Vortrag: »Weite Wege – 14 Jahre auf der Flucht«

mit Aktion Bleiberecht, Ort: Kommunales Kino, Urachstr. 40

Familie Gasnjani lebte im Dorf Pomozatin im Kosovo bis der Bürgerkrieg ausbrach: 14.000 Häuser von Roma, Ashkali und ÄgypterInnen wurden niedergebrannt. Die Familie floh bis nach Freiburg. Die Foto-Ausstellung zeigt ihren weiten Weg auf.

 

Im Anschluss ab 20.00 Uhr Film: The Awakening
‚Das Erwachen‘ beschreibt im Film den Zustand von Roma, die abgeschoben wurden. Welchen psychologischen Effekt hat eine Abschiebung? Wie ergeht es Kindern und Jugendlichen, die in Deutschland aufgewachsen sind und nun in einem fremden Land aufwachen?



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