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Neuigkeiten

21.06.2013 Von: Lukas Mörchen

Von Lernpartnern und Lernbegleitern...


Heute war keine normale Schülerratssitzung. Heute war Peter Haas vom „Freiburger Bündnis – Eine Schule für alle“ zu Besuch und berichtete über seine Vision, wie Bildung in Zukunft aussehen sollte und könnte.

Ein großer Schritt in die richtige Richtung sind Gemeinschaftsschulen, wie sie von der momentanen Grün-Roten Landesregierung Baden-Württembergs eingeführt wurden. Die erste Gemeinschaftsschule Freiburgs ist die Vigelius-Schule, die zum Schuljahr 2013/2014 die ersten 5. KlässlerInnen aufnimmt. Wir haben uns vorgenommen diese „besonderen“ Lernpartner, so werden SchülerInnen in Gemeinschaftsschule genannt, im nächsten Schuljahr zu besuchen, um mehr über die Umsetzung der Gemeinschaftsschule zu erfahren.

Gemeinschaftsschule heißt, dass Lernpartner selbstständig ihre Lernziele formulieren und erarbeiten. Sie werden durch die Lernbegleiter unterstützt, deren Rolle von ehemaligen LehrerInnen übernommen wird. Durch die neuen Bezeichnungen soll auch deutlich werden, dass in Gemeinschaftsschulen nicht mehr das herkömmliche Hierarchie-Verhältnis zwischen SchülerInnen und LehrerInnen herrscht. Anstelle dessen tritt ein partnerschaftlicher Umgang zwischen Lernpartner und Lernbegleiter, der nicht durch eine Beurteilung der SchülerInnen zerstört werden kann.

Herr Haas berichtete aber auch von der Freien Schule Anne-Sophie nahe Winnenden. Die Freie Schule Anne-Sophie ist eine staatlich anerkannte Privatschule, welche von der Würth-Stiftung unterstützt wird. Auch diese Schule praktiziert das Prinzip von Lernpartnern und Lernbegleitern. Jedoch unterscheidet sie sich durch den Aufbau der Schule und die dadurch entstehende Atmosphäre maßgeblich von staatlichen Gemeinschaftsschulen. Die Schule ist einerseits technisch auf einem sehr hohen Niveau ausgestattet und andererseits bietet sie Ruheräume und besondere Lern-Cafés, in denen Lernbegleiter Einführungen zu bestimmten Themen geben.

Die dort umgesetzte Lernumgebung beruht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, z.B. das das Gehirn um stehen um einiges Aufnahmefähiger ist. Deshalb stehen die Lernpartner in den Lern-Cafés an einem runden „Tresen“ und werden von einem Lernbegleiter, welcher in der Mitte steht in das neue Thema einfgeführt.


Ein weiteres Ergebnis der Unterhaltung mit Herr Haas, war, das man, wenn man mehr dieser Schulen wolle, dies der Stadt sagen müsste.

Das „Freiburger Bündnis – Eine Schule für alle“ besteht zu großen Teilen aus ehemaligen LehrerInnen. Für mehr Gemeinschaftsschulen, müssten sich aber vorallem Eltern und Schüler, am besten auch noch die Lehrer einsetzten, damit die städtische Verwaltung oder das Kultusministerium den Bedarf sieht und unsere Wünsche umsetzt. Wie so oft sind also die Schülerinnen und Schüler gefragt! Und wir werden unsere Stimme erheben!






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