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Artikel

18.12.2015

Der 8er-Rat | Ein neues Projekt der Jugendbeteiligung

Bei der 2. Konferenz des neuen Freiburger 8er-Rats am 4. Dezember im Haus der Jugend sprachen die beteiligten Jugendlichen mit Expertinnen und Experten aus Gemeinderat und Stadtverwaltung über Probleme, die ihnen in der Stadt auffallen und darüber, wie diese zu beheben sind.


8er-Rat? Wer ist das denn? Gute Frage, denn der 8er-Rat ist neu in Freiburg. Und nicht nur in Freiburg, sondern in ganz Baden-Württemberg. Versuchen wir eine Antwort.

Der 8er-Rat ist eine neues Projekt des Jugendbüros im Jugendbildungswerk, um Jugendliche in Freiburg an wichtigen Planungen und an politischen Entscheidungen zu beteiligen. Im 8er-Rat vertreten sind drei 8. Klassen von der Hebel-Werkrealschule, der Wentzinger-Realschule und dem Kepler Gymnasium – insgesamt 68 Schülerinnen und Schüler.

Sie arbeiten in gemischten Gruppen mit SchülerInnen aus allen drei Klassen für ein Schuljahr an Themen, die ihnen für sich als Jugendliche und für Freiburg insgesamt wichtig sind. Dazu treffen sie sich mit Gemeinderäten, mit Leuten aus der Stadtverwaltung (zum Beispiel aus dem Bauamt und dem Stadtplanungsamt) und mit MitarbeiterInnen von Einrichtungen wie der Freiburger Verkehrs AG oder der Freiburger Straßenschule, um über diese Themen zu sprechen und um ihre damit verbundenen Forderungen wirklich werden zu lassen.

Nach diesem Schuljahr präsentieren die 8er-Räte die Ergebnisse ihrer Arbeit und übergeben das Projekt an Schülerinnen und Schüler des folgenden Jahrgangs. Dieser Modellversuch des Jugendbüros ist zunächst auf drei Jahre ausgelegt. Danach können sich neue Schulen oder sogar mehr als die bisher nur drei Schulen mit ihren 8. Klassen am Projekt 8er-Rat beteiligen.

Nach einer Vorbereitungszeit in ihren jeweiligen Klassen trafen sich die 8er-Räte im November und Dezember zu zwei großen Konferenzen. Auf der ersten Konferenz lernten sich die Jugendlichen untereinander kennen und formulierten gemeinsam Themen, die ihnen wichtig sind. Es ging dabei unter anderem um die Fahrpreise für die Busse und Straßenbahnen der VAG, um Gefahren auf Downhillstrecken für MountainbikerInnen, um einen späteren Schulbeginn für alle oder um die Gestaltung eines Bolzplatzes in Landwasser.

Zur 2. Konferenz Anfang Dezember erschienen viele eingeladene Expertinnen und Experten, um mit den 8er-Räten über diese und weitere Themen zu sprechen. Neben Gemeinderäten aus fast allen Parteien nahmen Rektoren von Schulen, MitarbeiterInnen aus dem Kulturamt, dem Stadtplanungsamt, dem Amt für Kinder, Jugend und Familie sowie der Freiburger Straßenschule teil. Außerdem Wirtschaftsplanerinnen der FWTM, Mitarbeiter der VAG, der Freiburger Polizei und viele andere mehr.

Bei den Gesprächen mit diesen ExpertInnen rund um die von den 8er-Räten vorbereiteten Themen-Plakate wurde beraten, wurde sich ausgetauscht und wurde Zusammenarbeit vereinbart, um die Ideen, Vorschläge und Forderungen der Jugendlichen gemeinsam umzusetzen. Die nahmen noch vor den Weihnachtsferien die Arbeit in kleineren Teams auf, die sich bis zu den Pfingstferien um die jeweiligen Themen kümmern wollen. Wir dürfen gespannt sein, welche Erfolge der 8er-Rat auf seiner 3. Konferenz präsentieren kann, welche Unterstützung geholfen hat und auf welche Schwierigkeiten die Jugendlichen bei ihrer Arbeit gestoßen sind.

Die Badische Zeitung berichtete von der Opens external link in new window2. Konferenz des 8er-Rats



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